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Am Hochfest der „ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ sandte Bischof Franz Jung im Rahmen einer Eucharistiefeier im Dom
zu Würzburg die Steuerungsgruppen der 40 Pastoralen Räume am Beginn der „Gestaltungsphase“ durch Überreichen einer Kerze, Gebet und Segen aus.

Die Kerze soll alle Veranstaltungen im Rahmen der Gestaltungsphase begleiten - sie zeigt ein Kreuz in drei verschiedenfarbigen Kreisen und trägt die Aufschrift: „Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft“.

Der Bischof stellte seine Ansprache unter das Gebet aus dem 4. Jahrhundert „Tota pulchra es, Maria“, das sich auf das Buch Judit, das
Hohe Lied und das Matthäus-Evangelium bezieht und dem Heiligen Ephräm der Syrer zugeschrieben wird. Dieses Gebet ist worden - u.a. von Anton Bruckner und Maurice Durufle.

Der Text auf Latein und Deutsch lautet wie folgt:

Tota pulchra es, Maria,
et macula originalis non est in te.
Vestimentum tuum candidum quasi nix, et facies tua sicut sol.
Tota pulchra es, Maria,
et macula originalis non est in te.
Tu gloria Jerusalem, tu laetitia Israel, tu honorficentia populi nostri.
Tota pulchra es, Maria.

Ganz schön bist du, Maria,
und der Makel der Erbschuld ist nicht in dir.
Deine Kleider sind hell wie Schnee und deine Gestalt wie die Sonne.
Ganz schön bist du, Maria,
und der Makel der Erbschuld ist nicht in dir.
Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Israels, du die Ehre unseres
Volkes.
Ganz schön bist du, Maria.

Die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum „Liborius Wagner -
Katholische Kirche im Schweinfurter Oberland“ besteht aus Pfarrer Dr.
Eugen Daigeler, Diakon Dr. Michael Wahler
und den Gemeindereferentinnen Angela Stein und Barbara Gößmann-Schmitt.

Diakon Dr. Michael Wahler

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